PET Informationen
Sind in PET-Flaschen Weichmacher enthalten?
Verbraucher denken bei dem Kunststoffnamen „Polyethylenterephtalat“ oft an Phtalate, die
als Weichmacher verwendet werden und immer wieder in der öffentlichen Diskussion auftauchen. Phthalate und andere Weichmacher (z.B. Bisphenol A) werden zur Herstellung von PET-Flaschen jedoch nicht benötigt.
Ist Acetaldehyd im Getränk gesundheitsschädlich?
Im menschlichen Körper entsteht Acetaldehyd als Zwischenprodukt beim Abbau von Ethanol durch die Alkoholdehydrogenase. Acetaldehyd ist unter anderem für den Kater am nächsten Morgen verantwortlich, siehe Alkohol. Bei der Verschwelung bzw. Verbrennung von Tabak entsteht es als Neben-/Pyrolyseprodukt und gelangt so aus dem Tabakrauch über die Lungenbläschen ins Blut.
Entsprechend den in der EU geltenden Vorschriften dürfen aus Kunststoffen höchstens 6 mg
Acetaldehyd auf 1 kg Lebensmittel übergehen. Bis zu diesem Grenzwert werden gesundheitliche
Beeinträchtigungen ausgeschlossen. Der Mensch kann den Stoff aber schon in weniger
als einem Hundertstel dieser Menge deutlich riechen oder schmecken (ca. 5 µg/Liter) . Daher besteht – auch wenn Acetaldehyd sensorisch bemerkt wird – kein gesundheitliches Risiko, da meistens die Menge deutlich unter dem Grenzwert liegt. Im Folgenden beantwortet das BfR häufig gestellte Fragen zu PET-Flaschen im Jahr 2007.
PET ist im Gegensatz zu Glas nicht gasdicht.
Ein Grund warum PET die Kohlensäure in Mineralwasser nicht lange konservieren kann. PET bietet gerade bei größeren Transportstrecken als Verpackungsmaterial Vorteile. Ebenfalls bietet recyclingfähigen Einweg PET den Schutz vor unerwünschten Reststoffen der vorherigen Befüllung oder Verkeimung/Pilzsporen - im Gegensatz zu Pfandflaschen.
Bei Raumtemperatur werden die glasklaren PIRIN Einweg PET Flaschen vor der Befüllung mit kalten Quellwasser gespült und danach beginnt die eigentliche Füllung mit PIRIN - Naturköstliches Quellwasser. - Dies gewährleistet geringstmögliche Einflüsse auf das mineralarme PIRIN. (Antimon und Acetaldehyd liegen unter der Nachweisgrenze)
Ständig wachsende Anforderungen an eine einfache und sichere Handhabung, kostengünstige und effektive Distribution sowie vielfältige Umweltaspekte erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung der angebotenen Verpackungen. Es genügt nicht mehr, dass Verpackungen das Produkt schützen und transportfähig machen. Die Ansprüche an die angebotenen Verpackungen sind vielfältig. Schon während der Entwicklung von Verpackungen müssen Umweltaspekte einbezogen, der Lebensweg zu Ende gedacht werden.
Enthalten PET- und Glas-Verpackungen hormonähnliche Substanzen?
"Die Negativschlagzeilen stimmen einfach nicht: PET-Kunststoffflaschen geben keine hormonähnlichen Substanzen an das eingefüllte Getränk und damit auch nicht an den Körper ab, sie bergen kein Gesundheitsrisiko für den Konsumenten. Die Studienergebnisse von Wagner und Oehlmann, die das behaupten, sind nicht haltbar und ignorieren bekannte wissenschaftliche Erkenntnisse und Zusammenhänge. Hormonähnlich wirkende Substanzen, die angeblich in Mineralwasser aus PET-Flaschen nachgewiesen wurden, können de facto nicht über die Verpackung in das Wasser gelangt sein"... (Dr. Roland Franz, Fraunhofer Institut)
Aus den Ergebnissen der Studie ergibt sich nach Ansicht des Bundesinstitut für Risikobewertung März 2009 für die Verbraucher keine Notwendigkeit, auf Mineralwasser aus PET-Flaschen zu verzichten oder auf glasverpackte Produkte auszuweichen.
PET ist grundwasserneutral und verbrennt rückstandslos.
Die Ausgangssubstanz, das Polyethylen, wird aus Erdöl oder Erdgas gewonnen, hierbei handelt es sich um einen thermoplastischen Kunststoff.
Kunststoffe und Naturstoffe sind einander in Zusammensetzung und Aufbau ähnlich, sie sind aus zum Teil komplizierten, kohlenstoffhaltigen Ketten aufgebaut. Kunststoffe sind grundwasserneutral und enthalten weder Weichmacher noch Schwermetalle. Sie sind frei von Diethylenglykol, PCB, Lindan und FCKW.
Polyethylen belastet weder den Boden, das Wasser noch die Luft. Bei ausreichender Luftzufuhr und genügend hohen Temperaturen verbrennt Polyethylen mit hohem Heizwert vollständig zu Kohlendioxid (CO2) und Wasser (H2O).
Der Heizwert für 1 Kilogramm Kunststoff entspricht einem Heizwert von 1,3 kg Rohöl.
Moderne Verpackungen sparen Resourcen und sind recyclingfähig oder wieder verwendbar. Als Material, das alle ökologischen, ökonomischen, praktischen und sicherheitsrelevanten Aspekte erfüllt, genießt PET weltweit seit Jahrzehnten eine hohe und ständig wachsende Beliebtheit. Zudem vereint es die Vorzüge, besonders leicht, formstabil, bruchfest, transparent und geschmacksneutral zu sein.
Durch die Abfüllung in umweltfreundlichen Großgebinde 3,1 L und 5 L ist das Volumen Gefäßoberflächenverhältnisgrößer als bei kleinen PET-Flaschen, dies gewährleistet geringsmögliche Beeinflussung durch die Flasche.